https://youtu.be/ChGR2A4y0k0
Musik: Heinrich Schütz: „O lieber Herre Gott, wecke uns auf“, Gesang: Meike Siebert und Bianca Jandrijasevič, Orgel: Gernot Fries
Dieser kurze Film möchte Ihnen einen Eindruck von unserem idyllischen Friedhof vermitteln. Um die Kirche herum gelegen mit seinen hohen Bäumen und zur Feldmark offen bietet er zahlreiche Ruheplätze. Blicke in die Weite für die Trauernden ermöglichen einen Platz der Geborgenheit. Nutzen Sie die Gelegenheit uns z.B. an einem Tag der offenen Kirche zu besuchen.
Sie standen oder lagen unter hohen Koniferen im nördlichen Teil des Friedhofs, vier historische und denkmalgeschützte Grabsteine unterschiedlicher Größe. Schon lange war es uns ein Anliegen, diese Raritäten aus dem 17. Und 18. Jahrhundert den Vorgaben entsprechend auf dem Friedhof zu präsentieren. Als ersten Schritt hatten wir zuvor das Grabmal der „Jungfrau von Horn“ mit der finanziellen Unterstützung der „Stiftung Billwerder“ restaurieren und umsetzen lassen. So fällt der Blick rechter Hand beim Betreten des Friedhofs auf dieses Grabmal. In der Nähe und in der gleichen Blickachse erbot sich auf einem gut erhaltenen sehr großen Fundament die Möglichkeit, dort drei der Grabmale aufbauen zu lassen. Für den vierten und größten aus dem Jahr 1736 kam eine Einzelaufstellung aus statischen Gründen nicht mehr in Frage. Für diesen haben wir an der direkt gegenüber liegenden Kirchenwand einen guten Platz gefunden. Dort steht er auf einem eigenen Fundament und ist an der Kirchenwand gesichert.
Am Anfang steht die Entscheidung über die Bestattungsart. Sie kann als Erd- oder Feuerbestattung durchgeführt werden. Maßgeblich ist dabei – soweit bekannt – der Wille des Verstorbenen. Särge oder Urnen werden in Wahl- oder Gemeinschaftsgrabstätten beigesetzt. Darüberhinaus bietet unser Friedhof sowohl eine Gemeinschaftsgrabstätte (mit Gedenkplatte und Gravur) als auch eine anonyme Grabanlage. Eine Bestattung ist auch möglich, wenn Sie nicht zur ev. - luth. Kirchengemeinde in Billwerder gehören. Mit der Beisetzung beginnt die Ruhezeit (Nutzungsrecht) von 25 Jahren. Sofern Sie die Pflege nicht selbst übernehmen können, übernimmt unser Friedhofsgärtner diese gern. Im folgenden beschreiben wir Ihnen die Grabstätten, die wir auf unserem Friedhof anbieten:
Wahlgräber eignen sich besonders als Familiengrabstätten, der Platz wird von Ihnen – in Abstimmung mit uns – ausgesucht. Dort können sowohl Urnen als auch Särge beigesetzt werden. Mit dem Nutzungsrecht erwerben Sie die Befugnis zu entscheiden, wer dort beigesetzt wird. Bei der Gestaltung und Bepflanzung des des Grabes haben Sie Auswahlmöglichkeiten. Die Pflege erfolgt in Eigenleistung, natürlich können sie diese auch in Auftrag geben. Bei allem Aufwand sollten wir aber nicht vergessen, dass die Arbeit an der Grabstätte auch eine heilsame und kraftspendende Wirkung haben kann.
Die Urnengemeinschaftsgrabstätte ist eine für Sie pflegefreie Grabform. Der Ort, an dem die Urne beigesetzt wurde, wird durch eine einheitliche Grabplatte (30 x 30 cm) mit den Daten Ihres Angehörigen versehen. Eine Verlängerung der Ruhezeit über 25 Jahre ist nicht möglich. Am Findling können Sie Gestecke und Blumen ablegen. Die Pflege übernimmt unser Gärtner.
Dies ist ein Einzelgrab für Sarg (oder Urne) innerhalb einer Rasenfläche mit einem kleinen Staudenbeet. Ob Sie einen Grabstein wünschen ist Ihnen freigestellt. Die Pflege übernimmt während der gesamten Ruhezeit unser Friedhofsgärtner. Im Gegensatz zum Wahlgrab können Sie die Sarggrabstätte nicht selbst aussuchen, denn die Gräber werden der Reihe nach belegt. Eine Verlängerung der Ruhezeit ist ausgeschlossen. Die Pflege übernimmt unser Gärtner.
Die Urne wird auf der größeren Rasenfläche der anonymen Gemeinschaftsgrabstätte an einem unbekannten Ort beigesetzt. Unter dem Holzkreuz gibt es die Möglichkeit Blumen abzulegen. Die Teilnahme bei der Beisetzung und eine Verlängerung der Ruhezeit über 25 Jahre ist nicht möglich. Die Pflege übernimmt unser Gärtner.
Unser Friedhof kann ein Ort sein, an dem Menschen abseits des hektischen Alltagslebens einen Ort der Besinnung finden. Er hilft dabei, die Trauer um einen Angehörigen zu überwinden, indem wir auch nach dessen Tod die Möglichkeit „zu einem Besuch“ haben. Die besondere Atmosphäre eines Friedhofes kann Raum zum Nachdenken über den Tod geben. Wir wünschen uns deshalb, dass sich auf dem Friedhof alle Besucher der Würde des Ortes entsprechend verhalten. So können wir in Ruhe Kraft gewinnen um unser Leben glücklich und sinnvoll wahrnehmen und gestalten zu können.
Der Unterhalt des Friedhofes und die damit verbundenen Dienstleistungen verursachen Kosten. Hier unterscheidet sich die Kirche nicht von anderen Unternehmen. Im Kirchenbüro können Sie sich gern genauer die Gebühren und Modalitäten informieren. Unsere Gemeindesekretärin Ute Reinicke berät Sie gern.
Eine Grabstätte auf unserem Friedhof können Sie sich bereits zu Lebzeiten aussuchen und auch die Formalitäten bereits vorab klären. So werden Ihre Wünsche zu Ihrer eigenen und zur Entlastung Ihrer Angehörigen zuverlässig umgesetzt.